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Gemeinde Hardheim
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Ölmühle (Hardheim)


Ölmühle (Hardheim)
Die Ölmühle, die wahrscheinlich zu Anfang des 19. Jahrhunderts etwas unterhalb von Hardheim an der Erfa in Richtung Miltenberg ihren Betrieb aufgenommen hatte, wurde schon bald um eine Gipsmühle, eine Hanfreibe, eine Schneidmühle und ab 1870 um eine Getreidemühle erweitert.

Zu den verschiedenen Besitzern im 19. Jahrhundert zählte auch zwischen 1885 und 1895 der "Vorschussverein Hardheim", deren Teilhaber je nach Größe ihres Anteils das Recht hatten, die Säge oder die Mahleinrichtung für eine bestimmte Zeit zu nutzen.
Seit 1925 baute Wilhelm Henn die Mühle zu einem modernen Sägewerk aus.

Ölmühle (Hardheim)Nach einem Brand 1933 ersetzte Henn eines der beiden Wasserräder durch eine Turbine zur Stromgewinnung für den Eigenbedarf. Das andere ist bis heute erhalten und mit seinen 6,35 Metern Durchmesser eines der größten Wasserräder Nordbadens.

1962 erwarb Dr. Alexander Eirich das Anwesen für seinen auf Mühlen-, Silo- und Speicherau spezialisierten Betrieb, die Sägerei wurde stillgelegt.

Das Wasserrad wurde 2003 von Wolfgang Gärtner wieder instandgesetzt und im Zusammenwirken mit Dr. Eirich zur Stromversorgung genutzt. Wie der Mühlkanal erinnert es noch an die ehemalige Mühle.



Hardheim im fränkischen Odenwald
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