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Gemeinde Hardheim
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Restmüllarme Abfallwirtschaft



Das Pilotprojekt "Restmüllfreie Abfallwirtschaft" der AWN ist seit April 2013 auf die Kerngemeinde von Hardheim ausgedehnt worden. In den Ortsteilen von Hardheim hat sich nichts verändert.

Die schwarzen Restmülltonnen erhielten neue grüne Deckel und wurden somit zu Bioenergietonnen für nasse, biologisch abbaubare Abfälle.

Daneben gab es eine zusätzliche Tonne mit gelbem Deckel als sog. Trockene Wertstofftonne, in die im Wesentlichen alle Wertstoffe des bisherigen Gelbes Sacks gegeben werden können.



Letzte Abfuhr der Restmülltonnen - Aus Restmülltonnen werden Bioenergietonnen

Das Auswechseln der Tonnendeckel in Hardheim-Kerngemeinde war Bestandteil des Pilotprojektes Restmüllfreie Abfallwirtschaft. Im Rahmen dieses Pilotprojektes werden sämtliche Abfälle einer getrennten Erfassung und Verwertung zugeführt, so dass kein Restmüll im herkömmlichen Sinne mehr anfällt. Durch den neuen grünen Deckel werden die bisherigen Restmülltonnen zu Bioenergietonnen. Warum eigentlich heißen sie ab jetzt "Bioenergietonnen"?

Im Gegensatz zu den bereits verteilten "gelben" Trockenen Wertstofftonnen werden in die "grünen" Bioenergietonnen vor allem nasse Abfälle gefüllt. Nach der Leerung der Bioenergietonnen kann aus dem Inhalt der Bioenergietonnen Biogas gewonnen und damit Strom erzeugt werden oder zum Beispiel Bio-Kohle.


Wie bei den Trockenen Wertstofftonnen ist auch der grüne 10 l Eimer als Vorsammelgefäß für die Wohnung gedacht. Das Umleeren der Abfälle aus dem grünen Vorsammelgefäß in die Bioenergietonne wird erleichtert, und ist sauberer, wenn der Eimer gleich von Anfang an mit einigen Lagen Zeitungspapier ausgelegt wird.

In die "grüne" Bioenergietonne sollten die Abfälle lose eingefüllt werden. Das Einfüllen der Abfälle in Tüten aus Papier oder eingewickelt in Zeitungspapier hilft, die Tonne sauber zu halten.

Was kommt denn nun hinein, in die Bioenergietonnen?
Zum Beispiel folgende Abfälle:
Obst- und Gemüseabfälle wie zum Beispiel Bananenschalen, Kartoffelschalen, Reste vom Salatputzen;
Lebensmittelabfälle wie zum Beispiel Fleisch- und Käsereste, Eierschalen und Teebeutel;
Grünabfälle wie zum Beispiel Laub und Rasenschnitt, Blumen, auch mit Wurzelballen, Unkraut und Moos;

Was alles hineinkommt, steht auch auf den Deckeln der Bioenergietonnen und der Vorsortiergefäße.


Sämtliche Abfuhrtermine stehen wie immer im grünen Entsorgungskalender der AWN.

Noch Fragen?
Wenn Umtausch der Deckel nicht geklappt hat: 0 62 92/9 28 04-0
Allgemeines zur neuen Abfalltrennung: 0 62 81 / 9 06-13



Hardheim im fränkischen Odenwald
Schloßplatz 6 | 74736 Hardheim | Tel.: 06283 58-0 | rathaus@hardheim.de
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