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Gemeinde Hardheim
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Erfeld


Panorama Erfeld
Gemarkungsgröße 897,16 ha

Geschichte in Kürze
Obwohl 1244 erstmals urkundlich erwähnt, gilt Erfeld als Ausbauort der Merowingerzeit. Während sich aus Obererfeld das heutige Dorf entwickelt hat, muß das abgegangene Niedererfeld im Bereich der heutigen Erfelder Mühle an der nördlichen Gemarkungsgrenze angesiedelt gewesen sein.
Das Kloster Amorbach besaß im Hochmittelalter wohl die alleinige Grundherrschaft. Die Ortsherrschaft ging im frühen 14. Jahrhundert als Würzburger Lehen an die Ketel v. Bretzingen und nachfolgend an unterschiedliche Niederadelsgeschlechter des hiesigen Raums über. Kloster Amorbach gelang es fast die gesamte Grundherrschaft wieder an sich zu ziehen und bis ins 18. Jahrhundert hinein zu behaupten. Da Erfeld der Zent Walldürn angehörte, lag die Landesherrschaft seit dem späten 13. Jahrhundert bei Kurmainz. Das Erzstift beanspruchte seit dem 15. Jahrhundert auch zunehmend ortsherrschaftliche Rechte, die es gegen Ende des 18. Jahrhunderts vollständig an sich zog. Die Säkularisation schlug Erfeld 1803 dem Fürstentum Leiningen zu, 1806 wurde das Dorf badisch.

Ein Erfelder Gotteshaus findet 1427 erstmals Erwähnung. Kirchlich war Erfeld eine Filiale der Pfarrei Bretzingen, der seit 1581 Beerdigungsrecht und offenbar auch Taufrecht zustand. Seit 1803 verrichtete ein eigener Kaplan den Gottesdienst in der Dorfkirche.

Erfeld ist in seiner Anlage ein Haufendorf. Die jüngeren Dorferweiterungen liegen im Süden und Westen, ein Neubaugebiet am Talhang im Nordosten.




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