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Gemeinde Hardheim
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Restmüllfreie Abfallwirtschaft



Das Pilotprojekt "Restmüllfreie Abfallwirtschaft" der AWN ist seit April 2013 auf die Kerngemeinde von Hardheim ausgedehnt worden. In den Ortsteilen von Hardheim hat sich nichts verändert.

Die schwarzen Restmülltonnen erhielten neue grüne Deckel und wurden somit zu Bioenergietonnen für nasse, biologisch abbaubare Abfälle.

Daneben gab es eine zusätzliche Tonne mit gelbem Deckel als sog. Trockene Wertstofftonne, in die im Wesentlichen alle Wertstoffe des bisherigen Gelbes Sacks gegeben werden können.



Letzte Abfuhr der Restmülltonnen - Aus Restmülltonnen werden Bioenergietonnen

Am Mittwoch, 10. April wurden die schwarzen Restmüll-tonnen zum letzten Mal geleert, bevor sie in Hardheim-Kerngemeinde neue grüne Deckel erhalten haben.

Das Auswechseln der Tonnendeckel in Hardheim-Kerngemeinde ist Bestandteil des Pilotprojektes Restmüllfreie Abfallwirtschaft. Im Rahmen dieses Pilotprojektes werden sämtliche Abfälle einer getrennten Erfassung und Verwertung zugeführt, so dass kein Restmüll im herkömmlichen Sinne mehr anfällt. Durch den neuen grünen Deckel werden die bisherigen Restmülltonnen zu Bioenergietonnen. Warum eigentlich heißen sie ab jetzt "Bioenergietonnen"?

Im Gegensatz zu den bereits verteilten "gelben" Trockenen Wertstofftonnen werden in die "grünen" Bioenergietonnen zukünftig vor allem nasse Abfälle gefüllt. Nach der Leerung der Bioenergietonnen kann aus dem Inhalt der Bioenergietonnen Biogas gewonnen und damit Strom erzeugt werden oder zum Beispiel Bio-Kohle.

Das Auswechseln der Tonnendeckel von schwarz nach grün wird durch die Abfuhrfirma, die AWN Service GmbH bzw. deren Beauftragten, im Anschluss an die letzte Leerung vom 10. April vorgenommen. Das Leeren der Tonnen geht schneller vonstatten, als das anschließende Auswechseln der Deckel; daher muss jede geleerte Tonne so lange am Straßenrand stehengelassen werden, bis sie einen grünen Deckel erhalten hat!

Zusätzlich wird nach dem Austausch der Deckel ein grünes Gefäß von 10 l Inhalt an den Griff der Tonnen gebunden - also hier das Gleiche in Grün wie bei den trockenen Wertstofftonnen. Wie bei den Trockenen Wertstofftonnen ist auch der grüne 10 l Eimer als Vorsammelgefäß für die Wohnung gedacht. Das Umleeren der Abfälle aus dem grünen Vorsammelgefäß in die Bioenergietonne wird erleichtert, und ist sauberer, wenn der Eimer gleich von Anfang an mit einigen Lagen Zeitungspapier ausgelegt wird.

Erst wenn die neue Bioenergietonne einen grünen Deckel erhalten hat, dürfen wieder Abfälle hineingefüllt werden. Besonders wichtig dabei ist: In die "grüne" Bioenergietonne sollten die Abfälle lose eingefüllt werden. Das Einfüllen der Abfälle in Tüten aus Papier oder eingewickelt in Zeitungspapier hilft, die Tonne sauber zu halten.

Was kommt denn nun hinein, in die Bioenergietonnen?
Zum Beispiel folgende Abfälle:
Obst- und Gemüseabfälle wie zum Beispiel Bananenschalen, Kartoffelschalen, Reste vom Salatputzen;
Lebensmittelabfälle wie zum Beispiel Fleisch- und Käsereste, Eierschalen und Teebeutel;
Grünabfälle wie zum Beispiel Laub und Rasenschnitt, Blumen, auch mit Wurzelballen, Unkraut und Moos;
Hygieneabfälle wie zum Beispiel Taschentücher, Windeln, Damenbinden, Tampons, Watte.

Was alles hineinkommt, steht auch auf den Deckeln der Bioenergietonnen und der Vorsortiergefäße.

Die erste Leerung der grünen Bioenergietonnen findet am Mittwoch, 24. April statt, und danach alle 14 Tage abwechselnd mit den gelben Trockenen Wertstofftonnen.
Sämtliche Abfuhrtermine stehen wie immer im grünen Entsorgungskalender der AWN.

Noch Fragen?
Wenn Umtausch der Deckel nicht geklappt hat: 0 62 92/9 28 04-0
Allgemeines zur neuen Abfalltrennung: 0 62 81 / 9 06-13



Hardheim im fränkischen Odenwald
Schloßplatz 6 | 74736 Hardheim | Tel.: 06283 58-0 | rathaus@hardheim.de