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Gemeinde Hardheim
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Steinemühle (Hardheim)


Steinemühle (Hardheim)
Für den Namen Steinemühle gibt es zweierlei Erklärungen. In einem Lehensbrief übergab der Würzburger Bischof Wolfram 1322 die "Mühle genannt zur Steinbruckhe" den Herren von Hardheim als Lehen. Eine andere Deutung führt den Namen auf den steinernen Sockel des Mühlengebäudes zurück.

1686 kaufte Johann Adam Müller die "Steinerne Mahlmühle" als Bannmühle für 600 Gulden. Der Kaufvertrag ist noch heute im Original in der Steinemühle vorhanden. Seitdem wurde das Anwesen stetig erweitert.

Bis 1880 versorgten drei kleine Holzwasserräder die Mühle mit dem nötigen Antrieb und wurden dann durch ein mittelschlächtiges eisernes Wasserrad ausgetauscht, das 1939 durch zwei Turbinen ersetzt wurde.
Damit konnte sowohl die Mühle angetrieben als auch Strom erzeugt werden.

Steinemühle (Hardheim)Im Winter 1942 zerstörte ein Großbrand die Wirtschaftsgebäude. Das Wohnhaus und die Mühle konnten gerettet werden.

Nach dem zweiten Weltkrieg gab man den landwirtschaftlichen Betrieb zugunsten des Mühlenbetriebes auf.

Seit 1970 produziert die Mühle vollautomatisch. Das Geschäft mit der Getreidevermahlung wurde durch den Handel mit Dünger, Futtermittel, Mühlenprodukten und Getreide - u.a. Grünkern - ergänzt.

Die Steinemühle ist die letzte von einst zehn Getreidemühlen im oberen Erftal, die bis heute Mehl produziert. Seit 1686 ist sie ununterbrochen im Besitz der Familie Müller.

Wappensteine mit Jahreszahlen und Namen von Besitzern zeugen neben den Resten des alten Hoftores von der langen Tradition der Steinemühle.



Hardheim im fränkischen Odenwald
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